Brandenburg ist ein großartiges Bundesland für Angler. Mit einer LAVB-Mitgliedschaft hast du mit einem Schlag zugriff auf etliche hundert Seen und Flüsse — mehr Wasser, als du in einem Leben befischen kannst. Aber welche sind es Genau und wo gibt es Eingschränkungen? Genau diese Fragesoll PetriMaps beantworten.
Ein Verzeichnis ist keine Antwort
Das Gewässerverzeichnis des LAVB ist gründlich. Jeder See, jede Ausnahme, jede Einschränkung steht irgendwo drin. Mit Petrimpas versuchen wir, genau dieses irgendwo sauber aufzulösen und in eine App zu packen. Am Wasser willst nicht das ganze Verzeichnis durchsuchen, sondern die Antwort auf ein oder zwei sehr klare Fragen.
Genau diese Antworten beantwortet PetriMaps:
- Darf ich hier angeln?
- Wo gehts als nächstes hin?
- Was gibt es in meinem direkten Umfeld?
Grün heißt: wirf aus
Grün heißt, dass deine Karten für dieses Gewässer reichen — ohne Wenn und Aber. Gelb heißt, dass etwas fehlt oder unklar ist, und sagt dir genau, was: welche Zusatzkarte, welcher Preis, welche Einschränkung. Grau heißt: hier nicht, gesperrt oder außerhalb der Saison oder einfach keine deiner Karten.
Die Grenze zwischen Grün und Gelb ist dabei absichtlich nicht symmetrisch. Ein falsches Grün kostet dich im Zweifel ein Bußgeld. Ein falsches Gelb kostet dich einen Blick ins Heft, der sich am Ende als unnötig herausstellt. Deshalb sagt PetriMaps in jedem Zweifelsfall lieber Gelb als Grün — wenn das Verzeichnis nur „JAK” vermerkt, ohne zu sagen welche; wenn ein Eintrag nur eine Teilfläche freigibt; wenn ein Aushang vor Ort das letzte Wort hat, das die App nicht kennen kann.
Farbe allein reicht nicht
Rund acht von hundert Anglern sehen Rot und Grün nicht sicher auseinander. Eine App, die ihr wichtigstes Urteil allein über die Farbe transportiert, lässt genau diese Angler im Unklaren. Deshalb trägt jede Marke in PetriMaps immer drei Ebenen gleichzeitig: Farbe, Symbol und Wort. Ein Haken in einem gefüllten Kreis heißt etwas anderes als ein Kreuz, unabhängig davon, ob du Grün von Rot unterscheiden kannst.
Was die App nicht weiß, sagt sie auch
Was nicht im Verzeichnis steht — Privatseen, Vereinsgewässer, Gewässer anderer Verbände —, kennt PetriMaps nicht und zeigt es deshalb auch nicht als „gesperrt” oder „nicht erlaubt” an. Ein leerer Fleck auf der Karte ist keine Aussage. Er ist ehrlich das, was er ist: eine Lücke im Datenstand, nicht ein Urteil.
Dieselbe Ehrlichkeit gilt fürs Offline-Verhalten. Das Verzeichnis, die Schonzeiten, die Angelläden und deine eigenen Punkte liegen vollständig auf dem Gerät — dafür brauchst du kein Netz am Wasser. Das Kartenbild selbst kommt vom Google-Maps-SDK und ist die einzige Zeile, bei der wir kein Versprechen abgeben können. Die Antwort auf die eigentliche Frage hängt davon nicht ab.
Unabhängig, nicht offiziell
PetriMaps ist kein Auftrag der Verbände und keine offizielle App. Es ist ein Werkzeug, gebaut aus der Perspektive von jemandem, der mit genau dieser Liste am Wasser stand und keine Lust mehr hatte, sie ein weiteres Mal durchzulesen. Maßgeblich bleiben immer die Gewässerordnung der Verbände und die Aushänge vor Ort — PetriMaps ersetzt sie nicht, es macht sie nur schneller lesbar, bevor du den ersten Wurf machst.